Aktuelles
Diözesankomitee gibt „Anstöße“ für die „Kirche von Paderborn“
Lebendige Vollversammlung am 28.02.2008 in Soest

Soest. In einem intensiven Diskussionsprozess haben die Mitglieder des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn sich seit Anfang 2007 mit dem weiteren Prozess der notwendigen Umgestaltung der Erzdiözese  beschäftigt. Diese einjährige Debatte wurde jetzt nach letzten Änderungen mit einem einstimmigen Beschluss der Vollversammlung am 28. Februar 2008 im Gemeindezentrum der Gemeinde  Albertus-Magnus in Soest abgeschlossen. Der „Anstöße zu 'Perspektive 2014' “ genannte Katalog wendet sich an alle Handelnden im Erzbistum und bietet sich auch den Pastoralverbünden bei der Festlegung ihrer jeweiligen Konzepte an. Der Beschluss soll nach entsprechender Drucklegung nun breit gestreut und in die Diskussion der „Kirche von Paderborn“ eingebracht werden.

 

Darin spricht sich die Vertretung der Laien in sieben klaren Positionen z.B. für eine stärkere Berücksichtigung der konkreten Lebenswirklichkeit des einzelnen Menschen in der Pastoral und mehr Vertrauen in die Ressourcen und Gestaltungskräfte junger Menschen aus. Es werden mehr Unterstützung für die Verliererinnen und Verlierer in der Gesellschaft angemahnt und Wege für eine stärkere persönliche Gottesbeziehung herausgestellt. Neben dem Wunsch nach einer konsequenten Förderung des Ehrenamtes und einer Stärkung der 19 neu gebildeten Dekanate zur „vernetzten Kirche vor Ort“ macht das Diözesankomitee unter der Leitidee „Teilhabe/Verantwortung/Transparenz“ klar, dass die Beratungs- und Entscheidungsverfahren auf allen Ebenen des Erzbistums in Richtung verstärkter Mitentscheidungsrechte der Laien weiterentwickelt werden müssen.

 

Weitere Beratungspunkte waren die engagierte Vorbereitung des Diözesankomitees auf den 97. Deutschen Katholikentag vom 21.-25.Mai 2008 in Osnabrück. Das Diözesankomitee hofft dort auf eine große Beteiligung der Christen und Christinnen aus dem südlichen Nachbarbistum von Osnabrück. Schließlich wählte das Diözesankomitee eine neue Vertreterin im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) als Nachfolgerin der aus persönlichen Gründen zurückgetretenen Iris Warmulla-Paris. Zukünftig vertritt danach Barbara Funke das Erzbistum Paderborn als dritte Delegierte im ZdK. Sie ist auch Vorsitzende des Diözesankomitees, stammt aus Balve und ist derzeit BDKJ- Diözesanvorsitzende. Gast der Vollversammlung war Ralf Eisenhardt, wohnhaft in Kamen, als Vorsitzender der Zentralen Versammlung  der katholischen Soldaten Deutschlands, der die Arbeit seiner Einrichtung kurz vorstellte.

 

 


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