Aktuelles
Aktion „Faire Gemeinde“ wird verlängert!

Das Projekt "Faire Gemeinde“ zeichnet Gemeinden oder Pastoralverbünde, aber auch einzelne Verbände, Einrichtungen, Institutionen und Gruppierungen in unserem Bistum aus, die sich durch konkretes Handeln und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit für mehr Nachhaltigkeit und internationale Gerechtigkeit in unserer Kirche engagieren. Nachdem die Projektlaufzeit zunächst bis Ende 2015 geplant war, konnte sie kürzlich bis zum 31.12.2016 verlängert werden. Die Auszeichnung als „Faire Gemeinde“ soll in den Gemeinden nach innen und außen ein Zeichen für bewussten Umgang mit der Schöpfung setzten.

Schwerpunkte des Projektes sind vor allem die Umsetzungen zweier Verbesserungsprojekte aus den Bereichen Lebensmittel, Materialbeschaffung, Energie & Mobilität oder Finanzen. Im Bereich Lebensmittel geht es nicht nur um die Einführung von Produkten aus dem Fairen Handel. Die verstärkte Nutzung von saisonalen und regionalen Lebensmitteln werden ebenfalls anerkannt. Ebenso werden im Rahmen einer Bewerbung von Kirchengemeinden die Beteiligung bei der „Energieoffensive“ des Bauamtes als Verbesserungsprojekt im Bereich Energie & Mobilität berücksichtigt. Bewerben sich Schulen um die Auszeichnung als „Faire Schule“, kann eine durchgeführte Zukunftswerkstatt mit dem Schwerpunkt „Klima schützen“, wie sie derzeit von der Katholischen Landjugendbewegung bistumsweit angeboten wird, bei der Bewerbung als Verbesserung anerkannt werden. Darüber hinaus kann eine bereits durchgeführte konstruktive Veränderung in den o.g. Bereichen innerhalb der letzten sechs Monate vor Bewerbungsabgabe bei der „Fairen Gemeinde“ anerkannt werden.

Bisher konnten Auszeichnungen für 27 Kirchengemeinden, Schulen, Kitas, Bildungshäuser, Verbände, Konvente und Initiativen vorgenommen werden. Aktuell liegen 13 Bewerbungen vor und von weiteren interessierten Gemeinden und Gruppierungen, darunter auch aus der Evangelischen Kirche, gibt es derzeit Anfragen zur Projektbeteiligung.

Bei der Umsetzung von Verbesserungen zeigen die beteiligten Gruppierungen viel Kreativität und Gespür für notwendige Veränderungen. So gibt es viele Verbesserungsideen wie beispielsweise

  • Einsparung und Wiederverwertung von Plastiktüten mit dem Ziel der Müllvermeidung in einer KiTa

  • Gezielte und organisierte Bildung von Fahrgemeinschaften in Kirchengemeinden zur CO2-Reduktion

  • Ein „Faires Ferienlager“ eines Jugendverbandes mit fairer und regionaler Versorgung.

  • Gründung eines Weltladens

  • Information über den Fairen Handel innerhalb einer Kirchengemeinde bei allen kirchlichen Einrichtungen, Firmen und der Stadtverwaltung innerhalb der Gemeinde.

  • Veranstaltungen in Gemeinden in Kooperation mit der jeweiligen Verbraucherzentrale zum Thema „Richtigen Heizen und Lüften“

Darüber hinaus fanden bisher viele Aktionen statt, zu denen die Öffentlichkeit über die Schwerpunktthemen der Aktion informiert und eingeladen wurde.

Das Projekt wird vom Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Diözesanverband Paderborn in Kooperation mit dem Referat Weltmission, Entwicklung und Frieden im Erzbistum Paderborn getragen.

Interessierte Gemeinden sowie Gruppierungen und Einrichtungen sind somit weiterhin eingeladen, zu den Themen Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit aktiv zu werden oder zu bleiben und sich bei der „Fairen Gemeinde“ zu beteiligen. Bewerbungen können nun aufgrund der Projektverlängerung bis August 2016 eingereicht werden.

Beratung und weitere Informationen unter www.faire-gemeinde.de oder bei den

Projektreferentinnen
Hildegard Schäfer
Tel.         05251 / 2888-400
Mobil:      0160 / 96461023
Mail:         schaefer@bdkj-paderborn.de

oder

 

Gesche Hausin

Tel.     05251/2888-411

Mail:   hausin@bdkj-paderborn.de


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