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1. Pfingstempfang des Diözesankomitees am 13.06.06 in Paderborn
ZdK-Vizepräsident Heinz-Wilhelm Brockmann zu Gast

Paderborn, 13. Juni 2006. Premiere beim Diözesankomitee: Zum ersten Mal hat der Vorstand des Gremiums am Dienstag Gäste aus Kirche und Gesellschaft zu einem Pfingstempfang eingeladen. Festredner im Paderborner Kolpingforum war Heinz-Wilhelm Brockmann aus Osnabrück, der Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).

Vorstand und Gastredner beim Pfingstempfang

Barbara Funke und Hans-Georg Hunstig, die Vorsitzenden des Diözesankomitees, stellten zunächst die Arbeit des Gremiums vor und begrüßten unter den rund 60 Gästen auch die Kooperationspartner von pax christi, dem Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumene und der Kommende in Dortmund. Unter den Gästen waren Vertreterinnen und Vertreter aus den Seelsorgeregionen, Pfarrgemeinderäten und Verbänden, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Erzbistums Paderborn sowie Mitglieder des ehemaligen Diözesantages. Außerdem nahmen Monsignore Thomas Dornseifer, Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste, Superintendentin Anke Schröder vom Evangelischen Kirchenkreis Paderborn, der Paderborner Bürgermeister Heinz Paus und der Dortmunder Bundestagsabgeordnete Erich G. Fritz (CDU) an dem Empfang teil. Weiterhin konnten die Vorsitzenden Prälat Winfried Schwingenheuer, den Leiter der Hauptabteilung Pastorales Personal Hubert Berenbrinker, den Direktor des Möhler-Instituts Dr. Johannes Oeldemann und den Direktor der Kommende Dortmund und der Akademie Schwerte Dr. Peter Klasvogt  begrüßen.

Pfingsten sei das Fest, „an dem wir uns daran erinnern, dass aus der noch kleinen Schar der Freunde und Freundinnen von Jesus Christus eine weltumspannende Kirche wurde“, so Hans-Georg Hunstig. In dieser bedeutsamen Zeit des Kirchenjahres wolle das Diözesankomitee nun jährlich in unterschiedlichen Regionen des Erzbistums zum Empfang einladen.

 

Heinz-Wilhelm Brockmann, ZdK-Vizepräsident
pdp/C. Nieser
Sprach zum Thema Gerechtigkeit: Heinz-Wilhelm Brockmann, Vizepräsident des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken

Heinz-Wilhelm Brockmann, der Referent des Abends, bezog sich in seinem Vortrag auf das Motto des zurückliegenden Katholikentages in Saarbrücken „Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht“. Dabei führte er aus, dass Gerechtigkeit mehr beinhalte als die umfassende Geltung von Gesetzen. Gesetze bildeten immer ein Wertesystem ab, das über sie hinausgehe. Ohne dass Menschen dieses Wertesystem, das mit den Gesetzen gemeint sei, wollten und dafür einzustehen bereit seien, könne Gerechtigkeit nur zu einer kalten Hülle werden.

 

Von den unterschiedlichen Gerechtigkeitsbegriffen, die in der letzten Zeit die sozialpolitische Debatte bestimmten, hob Brockmann den Begriff der Teilhabegerechtigkeit hervor. Dieser Begriff habe sich immer mehr durchgesetzt. Gerechtigkeit werde hier als die Eröffnung von gleichen Chancen für jeden Menschen verstanden. Dabei bleibe die Verantwortung bei dem einzelnen Menschen. Diesem müsse jedoch deutlich gemacht werden, dass er seinen Weg selbst gehen müsse. Der Vizepräsident des ZdK schloss seine Ausführungen mit dem Hinweis, dass es zum menschlichen Dasein dazugehöre, dass Gerechtigkeit eine zerbrechliche Hülle sei. Der Mensch könne sie nur andeuten, Gott allein sei in der Lage sie herzustellen.

DK-Vorsitzende B. Funke, ZdK-Vizepräsident H.W. Brockmann, MdB Erich G. Fritz

MdB Erich Fritz, Bürgermeister Heinz Paus

Superintendentin Anke Schröder, Prälat Winfried Schwingenheuer, Kommende-Direktor Dr. Peter Klasvogt
   

 

 

 

 

 

 

 

 


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