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2. Pfingstempfang am 31. Mai 2007 in Meschede
Staatssekretärin Karin Kortmann und Erzbischof Hans-Josef Becker sprachen beim 2. Pfingstempfang des Diözesankomitees

Meschede. Zum 2. Pfingstempfang hatte das Diözesankomitee am 31.05.2007 in die Abtei Königsmünster eingeladen. Die Vorsitzenden Barbara Funke und Hans Georg Hunstig konnten viele Gäste aus Kirche und Politik, Pfarrgemeinden und Verbänden, Gremien und Einrichtungen im Erzbistum Paderborn begrüßen.

Der Erzbischof bedankte sich in seinem Grußwort für das bisherige Engagement des Diözesankomitees als der Vertretung katholischer Laien auf Bistumsebene. „Möge sich die Zusammenarbeit unter der Führung des Pfingstgeistes weiterhin so konstruktiv und sachorientiert gestalten, wie ich es bisher erfahren habe“, sagte er.

Weiterhin verwies Erzbischof Becker auf seinen diesjährigen Pfingstbrief, mit dem er die Veränderungen in der Pastoral, die im Zuge der „Perspektive 2014“ anstünden, in den Blick genommen habe. Von Zeit zu Zeit gelte es, an das Wesentliche dieses anspruchsvollen Prozesses zu erinnern, „bei dem wir vor allem der Kraft des Heiligen Geistes bedürfen“. Er sei sehr froh darüber, wie viele Frauen und Männer sich auf allen Ebenen des Erzbistums an dem Veränderungsprozess beteiligten, so Erzbischof Becker. Ein solcher Wandel sei „nur im gemeinsamen Bemühen aller Kräfte“ durchführbar. Er erneuerte seine Einladung, die Zeit bis Ende 2008 „vor allem für eine Vergewisserung im Glauben und eine Standortbestimmung für den weiteren Weg der „Perspektive 2014““ zu nutzen. Ein derart langer Prozess könne nicht über Jahre hinweg mit Hochdruck vorangehen.

Hochaktuell war die Festrede von Karin Kortmann MdB, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. „Eine Woche vor Heiligendamm – Impulse für gerechtes Handeln in der Einen Welt“ lautete das Thema ihres Vortrages. Darin räumte sie zunächst ein, dass die Großmächte, die in Heiligendamm zum G8-Gipfel zusammenkämen, ein „Club der Reichen“ seien, die zwei Drittel des weltweiten Bruttonationaleinkommens erwirtschafteten. Ein solcher Gipfel könne nur dann überzeugen, „wenn hier die Verantwortung deutlich wird, wenn es darum geht, die Armut zu bekämpfen, den Klimawandel abzuwenden, die Globalisierung gerechter zu gestalten und den Frieden zu befördern“. Genau dies seien die Ziele der deutschen Entwicklungspolitik, die in den vergangenen Monaten in die Gipfelvorbereitungen eingebracht worden seien, so Kortmann.

Der Einsatz für den Klimaschutz und Demokratisierung, Kampf gegen Aids und Förderung von Bildung waren einige der Themenbereiche, auf die Karin Kortmann näher einging.

Im Rahmen des Pfingstempfangs wurde die neue Internet-Ideenbörse des Diözesankomitees

gestartet, für die der Arbeitskreis "Pastoral" in den letzten Monaten Beiträge aus Gemeinden und Verbänden gesammelt hat. Der Arbeitskreissprecher Ansgar Kaufmann stellte die fünf Themenbereiche vor, die bereits jetzt zum Start mit mehr als 70 Beiträgen gefüllt sind. Als Projekt des Monats stellt Ansgar Kaufmann das CityKloster in Bielefeld vor. Monatlich soll zukünftig jeweils ein Projekt besonders vorgestellt werden.

Im Anschluss hatten die Gäste Zeit für Begegnung und Austausch. Das Duo Holzmann-Jäger sorgte für den musikalischen Rahmen.

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