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Katholikentag des Brückenbauens
Erzbistum und Diözesankomitee blicken zufrieden auf den 99. Katholikentag in Regensburg zurück

Paderborner Stand als Ort der Begegnung
Paderborn (pdp). Es lag nicht nur am zuletzt doch sonnigen Wetter, dass die Mitarbeiter des Erzbistums Paderborn und die Mitglieder des Diözesankomitees mit ihrem Auftritt beim 99. Deutschen Katholikentag in Regensburg zufrieden waren. 
 

Kathrin Jäger, Vorsitzende des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn, verwies vor allem auf das Motto des Katholikentages. „‘Mit Christus Brücken bauen‘ – genau das hat sich an unserem Stand ereignet“, sagte sie. Es seien zu ganz vielen Menschen, die am Stand gewesen seien, Brücken gebaut worden. „Besonders wichtig war uns in diesen Tagen natürlich die Brücke zum Katholikenrat im Magdeburg und die Feier unseres Partnerschaftsjubiläums während des Katholikentages“. Zwischen dem Diözesankomitee

im Erzbistum Paderborn und dem Katholikenrat des Bistums Magdeburg besteht seit 20 Jahren eine freundschaftliche Partnerschaft. Diese wurde am Samstag des Katholikentages in der Regensburger Kirche St. Wolfgang mit einem Gottesdienst gefeiert, dem der Magdeburger Bischof Gerhard Feige vorstand.

Vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 versammelten sich 33.000 Dauergäste aus ganz Deutschland in der niederbayrischen Stadt, 1.200 davon aus dem Erzbistum Paderborn. Die Erzdiözese hatte sich zusammen mit anderen deutschen Diözesen auf der Bistumsmeile präsentiert. Die Überschrift für den gemeinsamen Auftritt von Erzbistum und Diözesankomitee lautete: „Gott ist an diesem Ort, und ich wusste es nicht“ (Gen 18, 16b). Matthias Kolk, Projektleiter des Erzbistumsauftritts beim Katholikentag zieht eine positive Gesamtbilanz: „Wir haben unser Erzbistum gut vertreten.“


Prälat Thomas Dornseifer hob auch das Engagement anderer Menschen aus dem Erzbistum auf dem Katholikentag hervor, vor allem das der 67köpfigen Musical-Gruppe aus Oerlinghausen. Diese hatte im Neuhaussaal des Theaters Regensburg zweimal das selbst geschriebene und inszenierte Musical „Die Elite“ aufgeführt. Der Saal war bei beiden Aufführungen bis auf den letzten Platz besetzt, die zumeist jungen Darstellerinnen und Darsteller erhielten viel Applaus.
Junge Erwachsene aus dem Erzbistum Paderborn nahmen auch auf einer Podiumsdiskussion zum Thema „Gott auf die Spur kommen. Zum Projekt ‚Kirche neu und an neuen Orten‘“ teil. Eva Dreier aus Rheda-Wiedenbrück und Jonas Heinisch aus Paderborn von der Jugendkirche „Dicker Fisch“ in Langenberg stellten dort ihr Projekt vor. „Der ‚Dicke Fisch‘ ist eine Kirche der besonderen Art“, sagten sie. „Jugendliche vor Ort haben sie selbst gebaut. Es ist eine Kirche von Jugendlichen für Jugendliche und komplett ehrenamtlich.“ Sie präsentierten den Teilnehmern der Podiumsdiskussion die verschiedenen Räume ihrer Jugendkirche, auch den Raum, in dem Gottesdienste gefeiert werden oder in dem man zur Ruhe kommen kann. Mit Blick auf die Überschrift der Podiumsdiskussion stellten sie fest: „Wir kommen Gott auf die Spur, weil Gott auf unserer Spur mitläuft. Gott kommt uns auf die Spur, weil wir in unserer Jugendkirche so sein können, wie wir sind.“ Das Podium wurde moderiert von Hans-Georg Hunstig aus Paderborn, Mitglied im Zentralkomitee der Katholiken (ZdK). (pdp-n-02.06.2014) 
 

Podiumsteilnehmende: (v.l.) Eva Dreier und Jonas Heinisch vom "Dicken Fisch" in Langenberg stellten auf einem Podium "ihre" Jugendkirche vor. Das Podium wurde moderiert von Hans-Georg Hunstig (rechts).


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