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WORT AN ST. MARTIN: Vom Martinsspiel zur Martinsrealität
Impuls

St. Martin teilt den Mantel, Cathédrale Saint-Gatien, Tours
Wie oft haben wir gesungen und singen von dir noch heute: „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind ...“

Wie oft haben wir gesungen und singen von ihm noch, den du trafst: „Im Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an ...“

Wie oft haben wir gesungen und singen von dir noch heute: „Sankt Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt ...“

Wie oft haben wir gesungen und singen von dir noch heute: „Sankt Martin gibt den halben still ...“

Wie oft haben wir da zugeschaut und schauen noch heute fasziniert zu: Dem Martinsspiel mit Mantelteilung und Geschenk an einen anonymen Bettler.

Wie oft haben wir dabei die Martinslaterne getragen und tragen sie noch heute: Diese Lichter erleuchten den Weg und bringen Licht in die Welt.

Nun aber, im Jahr 2015, wird aus diesem Martinsspiel die Martinsrealität:

Ganz konkrete Menschen aus fernen Ländern sind zu uns gekommen oder unterwegs zu uns. Sie sind durch Vertreibung oder Perspektivlosigkeit in Not geraten.

Jetzt sind wir in deiner Rolle: Wir teilen wie du – den Mantel und mehr, ein Dach über dem Kopf, unsere Erfahrung, unsere Zeit. Schön, dass viele mit-teilen!

Manche aber tun sich schwer damit, haben Angst vor Fremden, vor zu vielen Menschen in Not. Wir hoffen, dass diese sich öffnen und auch mit-teilen.

Gib du uns allen den Anstoß, dass dein Beispiel auch heute gilt zum Teilen mit unseren neuen Nachbarn. Dann kommt ganz konkret neues Licht in die Welt.

 

(Foto: St. Martin teilt den Mantel, Cathédrale Saint-Gatien, Tours                        

Impuls: Hans-Georg Hunstig, Nov. 2015)


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