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Keine Zustimmung zum Kriegseinsatz in Syrien
Diözesankomitee wendet sich an Bundestagsabgeordnete

Paderborn. Gegen die Zustimmung zum Kriegseinsatz in Syrien hat sich heute das Diözesankomitee ausgesprochen. In einem Brief an die Bundestagsabgeordneten haben die Vorsitzenden Ansgar Kaufmann und Annika Manegold angemahnt, dass es konkrete Ziele für diesen Einsatz und eine Planung braucht, um Stabilität, Befriedung und Ordnung wachsen zu lassen.

Im weiteren schreiben die Vorsitzenden: "Die UN muss hier deutlich in die Pflicht genommen werden und einen völkerrechtlich verbindlichen Friedens- und Entwicklungsplan, jenseits wirtschaftlicher und politischer Eigeninteressen für den Nahen und Mittleren Osten umsetzen.

Dieser Kriegseinsatz wird keine Terroranschläge verhindern sondern weitere Leben kosten! Es steht in unser aller und Ihrer Verantwortung die Leben unserer Soldatinnen und Soldaten und die betroffene Zivilbevölkerung zu schützen!

Die Erfahrungen aus bisherigen Kriegseinsätzen lehren und mahnen uns, dass ein übereiltes kriegerisches Handeln Chaos und Instabilität verstärkt.

Selbstverständlich verurteilen wir zutiefst die Handlungen des IS! Aus unserem Glauben heraus treten wir Christinnen und Christen für einen bedingungslosen Respekt für das Leben ein.

Dennoch fordern wir Sie auf, zunächst stabilisierende Maßnahmen zu intensivieren und die Ultima Ratio eines Kriegseinsatzes behutsamer zu erwägen. Stimmen Sie nicht zu!"

 

 

 

 


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