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"Wir halten zusammen"
Vollversammlung unterstützt Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit

Kirchhundem-Rahrbach. Unter dem Titel "Wir halten zusammen" fasst die 6. Vollversammlung des Diözesankomitees einstimmig den Beschluss, sich dem Aufruf "Die Würde des Menschen ist unantastbar" eines breiten Bündnisses kirchlicher und gesellschaftlicher Organisationen anzuschließen.

Die Vertretung der katholischen Laien aus den Pfarrgemeinderäten und Verbänden möchte damit alle Verbände, Organisationen, Gemeinden, politisch Verantwortliche und weitere Einzelpersonen unterstützen, die sich Fremdenfeindlichkeit und rechtem Populismus entgegen stellen und sich für Frieden, Solidarität und Weltoffenheit engagieren.

Dieser Beschluss ist auch eine Folge der Gespräche und Impulse des 11. Pfingstempfangs am 20. Mai in Olpe, bei dem Ministerin Sylvia Löhrmann den Festvortrag unter dem Titel "Wir halten zusammen - Integration und sozialer Friede" hielt.

Die nach Ostern gemeinsam mit dem Erzbistum Paderborn gestartete Aktion "Flagge zeigen für Fremdenfreundlichkeit und Integration" ist ein weiterer Baustein des Engagements des Diözesankomitees. Die überwältigende Resonanz in Gemeinden, Verbänden und unterschiedlichen Einrichtungen im gesamten Erzbistum zeigt das hohe Interesse an diesem Thema. Bisher sind 800 Fahnen ausgeliefert bzw. vorbestellt, weitere werden derzeit nachproduziert.

 

Thomas Wendland, Erzbistum Paderborn
Außerdem beschäftigte sich die Vollversammlung mit dem Teilprojekt des Zukunftsbildes "Konfliktbearbeitung und Mediation", zu dem der Leiter des Teilbereichs, Thomas Wendland, einen aktuellen Überblick gab. Die Mitglieder wiesen darauf hin, dass konflikthaften Situationen frühzeitige vor Ort begegnet werden müsse. Dabei sind ein Dialog auf Augenhöhe, eine gute Kommunikation und Transparenz besonders wichtig. Pfarrgemeinderäte könnten eine wichtige Rolle übernehmen und als Anwalt für die Gemeindemitglieder Beschwerden und Unzufriedenheit frühzeitig wahrnehmen und zu einer Lösung von Konflikten beitragen. Die Hürden für Beschwerdemöglichkeiten müssen herabgesetzt und neue Formen entwickelt werden.


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